Zwischen Wissen und Handeln
liegt mehr als Motivation.
Der Mind Behaviour Gap
Viele Akteur:innen, die sich für eine sozial-ökologische Transformation einsetzen, kennen das Phänomen:
Das Wissen ist vorhanden.
Der Wille zur Veränderung ist da.
Die Dringlichkeit ist klar.
Und trotzdem fühlt sich Veränderung oft kleiner an als erhofft.
Diese Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln bezeichnen wir als Mind Behaviour Gap. Der Mind Behaviour Gap zeigt sich bei Einzelpersonen, Teams und Organisationen.
Der Mind Behaviour Gap ist kein individuelles Versagen – sondern Ausdruck komplexer Bedingungen.
Was wir tun
Wir gestalten Seminare, in denen sich Multiplikator:innen, Bildungsreferent:innen und Engagierte differenziert und kritisch mit der Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln auseinandersetzen.
Dabei geht es nicht um einfache Lösungen, sondern um ein vertieftes Verständnis der Spannungsfelder, in denen sozial-ökologische Transformation stattfindet.
Wir eröffnen Räume für:
- Reflexion der eigenen Haltung und Rolle
- Einordnung in gesellschaftliche und strukturelle Zusammenhänge
- Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen
- Kollektives Empowerment und gegenseitige Bestärkung
- Bewusster Umgang mit inneren Spannungen, Ambivalenzen und Überforderung
- Stärkung psychischer Ressourcen
- Entwicklung vielfältiger und kontextsensibler Handlungsansätze
Unser Ziel ist es, Menschen darin zu bestärken, gesellschaftlichen Wandel sozial und ökologisch mitzugestalten – bewusst, reflektiert und realistisch.
Unser Ansatz
Bestehende Infrastrukturen, Normalitätsvorstellungen und Machtverhältnisse erschweren eine solidarische und ökologische Lebens- und Produktionsweise für alle.
Was auf den ersten Blick wie ein individuelles Problem erscheint, ist tief in gesellschaftliche Strukturen eingebettet.
Deshalb arbeiten wir:
- systemisch
- machtkritisch und diskriminierungssensibel
- wissenschaftlich fundiert
- partizipativ und prozessorientiert
Unsere Seminare verbinden Ansätze aus:
- Transformativer Bildung
- Global Citizenship Education
- Bildung für nachhaltige Entwicklung
- Inner Development Goals
- Sozialpsychologischer Transformationsforschung
Für Menschen & Organisationen im Wandel
Unsere Seminare richten sich an Menschen und Organisationen, die gesellschaftlichen Wandel aktiv mitgestalten möchten.
Dazu zählen insbesondere:
- Bildungsreferent:innen & Trainer:innen
- Stiftungen und zivilgesellschaftliche Organisationen
- Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen
- Akteur:innen der politischen Bildung
- Akteur:innen aus der Bildung für nachhaltige Entwicklung und dem Globalen Lernen
Ebenso arbeiten wir mit Teams, Netzwerken und Institutionen, die sich mit den Herausforderungen sozial-ökologischer Transformation auseinandersetzen und auf struktureller Ebene in der eigenen Organisation Veränderung umsetzen wollen.
Unsere Seminarformate
Zur umfangreichen Auseinandersetzung mit dem Mind Behaviour Gap empfehlen wir unser 2-tägiges Seminar „Mind the Gap“.
Des Weiteren bieten wir:
- Halbtägige Impuls-Workshops
- Inhouse-Formate für Organisationen
- Maßgeschneiderte Konzepte für Programme und Netzwerke
Seminar Mind the Gap
Seminare mit Themenschwerpunkten
Beratung
Für Akteur*innen, die an den Stellschrauben Ihrer Organisationen drehen möchten, um sozial-ökologischen Wandel zu gestalten, bieten wir Beratung an.
Referenzen
Das Team
Marga Zenth arbeitet als freiberufliche Trainerin im (Weiter-)Bildungsbereich. Mit dem Mind Behaviour Gap liegt ihr Fokus auf den Auswirkungen kognitiver Dissonanz auf unser Denken und Handeln. Besonders wichtig ist ihr, den Blick aufs große Ganze nicht zu verlieren und auch im individuellen Handeln die systemische Komponente mitzudenken. Marga studierte Geographie, Politikwissenschaft und Interdisziplinären Lateinamerikastudien (im Profil Geschlechterperspektiven). Sie ist ebenfalls Mediatorin und Mitgründerin von ZuZ – Handeln (www.zuz-handeln.de), in der Sie als Fachkraft für Prävention sexualisierter Gewalt im Arbeitsleben andere Organisationen und Unternehmen schult und berät. Aktiv war sie ehrenamtlich beispielsweise als Teamerin im Globalen Lernen und in der NGO „Levanta la Voz“ gegen Catcalling und sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum.
Isabel Carayol Lorenzo arbeitet als Freiwilligenkoordinatorin für Geflüchtetenunterkünfte und als freiberufliche Trainerin. Sie bietet Seminare und Workshops für junge Erwachsene, Training for Trainers und Organisationen an. Ihre Trainingsschwerpunkte liegen in den Bereichen Diversity & Antidiskriminierung, Demokratielernen und Teamentwicklung. In den Jahren 2017 und 2024 wurde sie jeweils für fünf Jahre als nun (norddeutsch und nachhaltig) zertifizierte Bildungspartnerin für ihre Bildungsarbeit ausgezeichnet: www.nun-zertifizierung.de/hamburg/isabel-carayol-lorenzo/. Isabel studierte Internationales Management und Bildungswissenschaften. Sie ist zertifizierte Erlebnispädagogin, Diversity Trainerin und Trainerin für Globales Lernen.
Nilda Inkermann arbeitet hauptberuflich an der Uni Kassel. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen sozial-ökologische Transformation und Globales Lernen und BNE als politische Bildung, Demokratie- und Nachhaltigkeitsbildung und (öko-)feministischen Perspektiven auf Bildung. Sie hat zu Transformationsvorstellungen im Globalen Lernen ihre Dissertation geschrieben, die als open access zugänglich ist: https://www.wochenschau-verlag.de/Globale-Bildung-in-der-Transformation/41680 Nilda hat in Heidelberg und Frankfurt am Main Soziologie studiert und war anschließend als Bildungsreferentin für Globales Lernen sowie als Mitarbeiterin bei medico international e.V. tätig. Sie ist Teil des I.L.A. Kollektivs für Globale Gerechtigkeit (https://ilawerkstatt.org/).
Kontakt
Wenn ihr für eure Organisation einen fundierten & praxisnahen Reflexionsraum zum Mind Behaviour Gap sucht, freuen wir uns über ein Gespräch.
NETZWERK MIND BEHAVIOUR GAP
Marga Zenth, Isabel Carayol Lorenzo & Nilda Inkermann
Mail: netzwerk[at]mindbehaviourgap.de
Bundesweite Seminare zum Mind Behaviour Gap – der Lücke zwischen Wissen und Handeln